Ein Entwickler mit Anschrift
Ten Square Games sitzt in der Ul. Gen. Romualda Traugutta 45 in Wrocław. Die Anschrift steht auf der Karte, das Unternehmen betreibt mit Let’s Fish noch ein zweites Angelspiel im selben Store.
Fishing Clash trägt „Sport-Simulator“ im Titel und ist im Kern ein Kartenspiel mit Wasser im Hintergrund. Das ist keine Kritik, sondern die Beschreibung eines Bauprinzips, und man sieht es auf drei der acht Screenshots.
Ten Square Games sitzt in der Ul. Gen. Romualda Traugutta 45 in Wrocław. Die Anschrift steht auf der Karte, das Unternehmen betreibt mit Let’s Fish noch ein zweites Angelspiel im selben Store.
Zehn der elf geprüften Angel-Apps stehen bei USK ab 0 Jahren. Fishing Clash ist die Ausnahme. Warum, sagt die Karte nicht; der Duellmodus mit Clanchat ist die naheliegende Erklärung.
| Angabe | Wert | Stand |
|---|---|---|
| Entwickler | Ten Square Games, Wrocław | 09.09.2026 |
| Bewertung | 4,6 aus 1.953.475 Stimmen | 09.09.2026 |
| Installationen | 100 Mio.+ | 09.09.2026 |
| Version | 1.0.494 | 09.09.2026 |
| Veröffentlicht | 24.10.2017 | Erstauftritt |
| Altersfreigabe | USK ab 12 Jahren | 09.09.2026 |
| In-App-Käufe | 0,89 €–99,99 € | 09.09.2026 |
| Android ab | 7.1 | 09.09.2026 |
Orientierung, kein Angebot. Das Update auf 1.0.494 fiel auf den Tag des Ablesens — die Karte kann sich seither geändert haben.
Die Beschreibung erklärt den Ablauf in vier Zeilen: Spiel starten, unten rechts auf „Auswerfen“ tippen, wiederholt auf „Einholen“ tippen, dabei die Spannungsanzeige in der Mitte der oberen Leiste halten.
Statt Haken und Schnur sammelt man Karten und wertet sie auf. Auf dem dritten Screenshot liegt eine Reihe davon unter dem Lexikoneintrag, jede mit eigener Sternstufe.
Ein Duell besteht aus zwei Fängen, deren Punkte addiert werden. Der Bildschirm zeigt 806 plus 541 gleich 1347 gegen einen Gegner mit Stufe 6.
Die Beschreibung zählt Küste Floridas, Kenai River, Biwa-See, Galapagos und Bodensee auf. In der linken Leiste des Lexikons stehen weitere Gebiete untereinander, jedes mit eigenem Talentbaum.
Mitglieder tauschen Karten und verabreden Clankriege. Auf dem Bild trägt ein Spieler die französische, der nächste die indische Flagge.
Die fünf Balken unter der Bewertung tragen 86.596, 27.416, 54.554, 210.538 und 1.574.307 Stimmen. Addiert ergibt das 1.953.411. Die Karte nennt darüber 1.953.475. Die Lücke von 64 Stimmen ist harmlos — der Store rundet die Balken —, aber sie zeigt, dass diese Zahlen Anzeigen sind und keine Buchhaltung.
Auffälliger ist die dritte Spalte: Ein-Stern-Stimmen sind mehr als dreimal so häufig wie Zwei-Stern-Stimmen. Wer unzufrieden ist, vergibt bei dieser App selten eine mittlere Note. Dasselbe Muster hat der Karpfen-Angel-Simulator, dort allerdings mit einem Ein-Stern-Anteil von fast einem Viertel.
Acht Bilder liegen an der Karte. Drei davon zeigen Oberfläche statt Werbung, und die stehen hier.
Ein viertes Bild gehört hier eigentlich dazu und fehlt trotzdem: der Bildschirm für tägliche Wettbewerbe ist auf der deutschen Karte vollständig russisch beschriftet, von „17Ч 18МИН“ bis „ВАШЕ МЕСТО 1“. Das ist kein Fehler im Spiel, sondern ein nicht ausgetauschtes Werbebild.
Der Titel sagt Sport-Simulator, der Store führt die App unter Simulation, und an Platz 9 der erfolgreichsten Titel dieser Kategorie. Was auf den Bildern passiert, ist ein Duell um Punkte mit aufwertbaren Karten. Wer eine Rutenauswahl erwartet, wie sie Ultimate Fishing Simulator zeigt, findet sie hier nicht.
Fangkarte, Lexikon und Clanansicht sind übersetzt, teils holprig. Der Eventbildschirm auf demselben Store-Eintrag ist russisch. Übersetzt ist also das Spiel, nicht unbedingt das Werbematerial — bei The Fishing Club 3D aus Hamburg ist es genau umgekehrt.
Nichts, die App ist kostenlos und zeigt Werbung. In-App-Käufe reichen von 0,89 € bis 99,99 €. Was ein Kartenstapel auf hoher Stufe erfordert, steht nirgends und wird hier nicht geschätzt.
Weil die App nicht installiert wurde. Alles auf dieser Seite stammt von der Store-Karte und ihren acht Bildern; die Methode steht in sieben Schritten daneben. Wie sich ein Duell nach der zwanzigsten Runde anfühlt, kann hier niemand sagen.
Dann schreiben Sie es. Besonders interessant wären Angaben, die man von außen nicht sieht: wie oft Werbung kommt und was ein Kartenstapel auf Stufe 20 verlangt.
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